AGB Incentives

AGB Incentives

In Ergänzung der gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651 a. ff. BGB werden die nachfolgenden Reise- und Zahlungsbedingungen vereinbart.

1. Anmeldung

1.1 Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Reiseveranstalter, nachfolgend auch Sense-Events genannt, den Abschluss eines Reisevertrages aufgrund der in der jeweiligen Ausschreibung genannten verbindlichen Leistungsbeschreibungen und Preise verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommen werden. Der Vertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch Sense-Events zustande. Über die Annahme informiert Sense-Events den Kunden durch Übersendung der Reisebestätigung/Rechnung.

1.2 Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtungen der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch eine ausdrückliche oder eine 

1.3Weicht die Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von Sense-Events vor, an das Sense-Events für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf Grundlage des neuen Angebotes zustande,  wenn der Kunde Sense-Events innerhalb dieser Frist die Annahme erklärt, was auch durch eine Zahlung erfolgen kann.

2. Zahlung des Reisepreises

2.1 Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheins im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB erfolgen. Der Sicherungsschein wird dem Kunden mit der Reisebestätigung/Rechnung übersandt. Bei Vertragsschluss ist eine Anzahlung auf den Reisepreis in Höhe 15% des Reisepreises zu leisten.

2.2 Der Restbetrag ist zwei Wochen vor Reiseantritt, ohne nochmalige Aufforderung, gegen Aushändigung der Reiseunterlagen fällig.

2.3 Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis EUR 75,- nicht, so darf der volle Reisepreis auch ohne Aushändigung des Sicherungsscheins verlangt werden.

3. Leistungen

3.1 Die Leistungen von Sense-Events ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung und den allgemeinen Hinweisen der Reiseausschreibungen sowie aus den hierauf bezugnehmenden Angaben der Reisebestätigung. Nebenabreden, die den Umfang der vertraglichen Leistungen verändern, bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch Sense-Events.

3.2 Die in den Reiseausschreibungen enthaltenen Angaben sind für Sense-Events binden. Sense-Events behält sich jedoch ausdrücklich vor, vor Vertragsschluss eine Änderung der Angaben in den Reiseausschreibungen zu erklären, über die der Reisende vor Buchung selbstverständlich informiert wird.

3.3 Vermittelt Sense-Events ausdrücklich im fremden Namen nur einzelne Reiseleistungen, z.B. Bus- oder Fährtransporte, Mietwagen etc. oder Reiseprogramme fremder Veranstalter, so richtet sich das Zustandekommen des Vertrages und dessen Inhalt nach den jeweiligen Bedingungen des fremden Vertragspartners des Reisenden. Diese werden bei Vertragsschluss vorgelegt bzw. stehen auf Anforderung zur Verfügung

4. Leistungs- und Preisänderungen

4.1 Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von Sense-Events nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

4.2 Sense-Events ist verpflichtet, den Reisenden über Leistungsänderungen oder –abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenfalls wird Sense-Events eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

4.3 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten.

4.4 Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfang erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für Sense-Events verteuert hat.

4.5 Eine Änderung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für Sense-Events nicht vorhersehbar waren.  

4.6 Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat Sense-Events den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Vertrag zurückzutreten. Oder die Teilnahme an einer mindest gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn Sense Events in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

4.7 Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5.Rücktritt und Umbuchung des Kunden

5.1 Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der  Eingang der Rücktrittserklärung bei Sense Events.

5.2 Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann Sense Events an Stelle der konkreten Berechnung der Rücktrittsentschädigung folgende pauschalierte Entschädigung verlangen, die sich nach folgenden Prozentsätzen vom Endpreis pro Reiseteilnehmer berechnet.

 

Bei Pauschalarrangement laut Ausschreibung (Wellness- und Genussreisen, Rad-, Wander-, Golfreisen, Individuelle  Specials):

Bis inkl. 30. Tag vor Reisebeginn:                                         20%,

Mindestens 50,-

Ab 29. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn                               30%,
Ab 21. bis inkl. 15 Tag vor Reisebeginn                                35%,
Ab 14. bis inkl. 08. Tag vor Reisebeginn                               45%,
Ab 07. Tag vor Reisebeginn                                             75% des

Reisepreises.

 

Bei gesondert ausarbeiteten Arrangement laut individuellem Angebot wie Incentives, Firmenveranstaltungen, Vereins- und Betriebsausflügen, Gruppenreisen:      

Bis inkl. 45. Tag vor Reisebeginn:                                         25%,

mindestens 50,-,

Ab 44. bis inkl. 29. Tag vor Reisebeginn:                             30%,
ab 28. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn:                             35%,
ab 21. bis inkl. 15. Tag vor Reisebeginn:                             40%,
ab 14. bis inkl. 08. Tag vor Reisebeginn:                             60%,
ab 07. Tag vor Reisebeginn:                                                80%,

Ab Reisebeginn oder bei Nichtanreise:                            90% des

Reisepreises.

 

Die pauschalierte Rücktrittsentschädigung ist unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen ermittelt worden. Dem Reiseteilnehmer bleibt es unbenommen, Sense Events nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von Sense Events geforderte Pauschale.

5.3 Sense Events behält sich vor, bei Rücktritt sowie insbesondere bei Nichtanreise und bei dadurch bedingter Nichtinanspruchnahme von vermittelten Leistungen wie z.B. Eintrittskarten (auch Musical- und Theaterkarten) vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten zu verlangen.

5.4 Sense Events empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, die im Reisepreis nicht eingeschlossen ist.

5.5 Werden auf den Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereichs der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart vorgenommen (Umbuchung), ist Sense Events berechtigt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von EUR 40,- pro Person zu berechnen. Endstehen durch die jeweiligen Leistungsträger im Einzelfall höhere Gebühren, ist Sense Events berechtigt, dem Kunden diese in Rechnung zu stelle. Eine Umbuchung ist nur bis zum 30. Tag vor Beginn der Reise möglich. Spätere Umbuchungen können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den vorgenannten Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung vorgenommen werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

5.6 Bis zum Reisebeginn  kann der Kunde verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Sense Events kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser  den  besonderen  Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Kunde als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Die Mehrkosten setzen sich zusammen aus den Kosten, die  der Leistungsbringer für die Änderung verlangt und unserer Bearbeitungsgebühr in Höhe EUR 40,-.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich der  Reiseveranstalter  bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Sense Events kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

7.1 Ohne Einhaltung einer  Frist, wenn der Reisende  die Durchführung der  Reise ungeachtet einer Abmahnung durch den Reiseveranstalter nachhaltig stört oder wenn er sich in solchen Maßen rechtswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseverwalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, er muss sich jedoch den wert der ersparten Aufwendung sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgen gutgebrachten Beträge.

7.2 Bis 2 Wochen vor Reiseantritt bei Nachrichten einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in  der Reiseausschreibung für die  entsprechende Reise  auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall  ist Sense Events verpflichtet, den  Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

8.Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher   

Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl Sense Events, als auch der Reisende den Vertrag gemäß § 651 j BGB kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zu Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

9. Haftung des Reiseveranstalters

9.1 Die vertragliche Haftung von Sense Events für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder allein darauf beruht, dass für den entstandenen Schaden allein ein von Sense Events eingesetzter Leistungsträger verantwortlich ist.

9.2 Für Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von Sense Events beruhen und keine Körperschäden sind, wird eine Haftungsbeschränkung je Person und Reise in Höhe des dreifachen Reisepreises vereinbart. Sense Events empfiehlt, derartige Risiken durch entsprechende Reiseversicherungen abzudecken.

9.3 Sense Events haftet nicht für Leistungsstörungen in Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die ausdrücklich als Fremdleistungen fremder Leistungsträger bezeichnet sind.

9.4 Haftungsbeschränkende oder Haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen und auf die sich ein von Sense Events eingesetzter Leistungsträger berufen kann, gelten auch zu Gunsten von Sense Events.

10. Vertragsobliegenheiten und Mitwirkungspflicht des Kunden

10.1 Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, hat der Reisende nur dann die gesetzlichen Gewährleistungsrechte der Abhilfe, Selbstabhilfe, Minderung des Reisepreises, Kündigung des Vertrages und Schadenersatzes, wenn er es nicht schuldhaft unterlässt, Sense Events einen aufgetretenen Mangel während der Reise anzuzeigen.

10.2 Der Reisende kann bei einem Mangel nur selbst Abhilfe schaffen oder bei einem erheblichen Mangel die Reise kündigen, wenn er Sense Events eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung einräumt. Einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von Sense Events verweigert wird oder die sofortige Abhilfe bzw. Kündigung durch ein besonderes Interesse des Kunden geboten ist.

10.3 Im Falle eines Mangels wenden Sie sich bitte an Sense Events – Email: info@sense-events.de

10.4 Sämtliche in Betracht kommenden Ansprüche müssen innerhalb eines Monats nach dem vertraglichen Reiseende möglichst schriftlich Sense Events gegenüber geltend gemacht werden. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche  nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

10.5 Vertragliche Ansprüche verjähren in einem Jahr, beginnend mit dem Tag, an dem die Reise nach Vertrag enden sollte. Schweben Verhandlungen über vom Kunden erhobenen Ansprüchen, ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder Sense Events die Fortsetzung der Verhandlung verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

11. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen
Es gelten die Bestimmungen der jeweiligen Destination.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB Events

1. Allgemeines
Für sämtliche Leistungen (Betreuung des Kunden, Konzeption, Organisation und Planung von Veranstaltungen und der Vermittlung von Leistungen Dritter) zwischen dem Kunden und der Eventagentur Sense Events, vertreten durch ihre Geschäftsführerin, Anja Künstler Ickerswarder Str. 32 40589 Düsseldorf (nachfolgend Agentur genannt) gelten ausschließlich diese "Allgemeinen Geschäftsbedingungen". Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden sind nur dann wirksam, wenn sie von der Agentur ausdrücklich und schriftlich anerkannt werden.
Von diesen "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" abweichende oder diese ergänzende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser "Allgemeinen Geschäftsbedingungen" unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die ihr dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

2. Vertragsabschluss
Grundlage der Geschäftsbeziehungen ist das jeweilige Event-Angebot, in dem alle vereinbarten Leistungen (komplette Leistungsumfang) sowie Vergütung festgehalten werden. Die Angebote der Agentur sind freibleibend.

3. Event-Leistungsumfang
3.1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der schriftlichen Auftragsbestätigung. Nebenabreden oder Abänderungen, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen der schriftlichen Form.
3.2. Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Vertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden, teilt die Agentur dem Kunden unverzüglich mit. Soweit durch die Veränderungen der vereinbarte Inhalt des Vertrages nicht oder nur unwesentlich berührt wird, steht - aufgrund dieser Abweichungen - dem Kunden kein Kündigungsrecht zu. Die Agentur ist berechtigt, in Abstimmung mit dem Kunden Teile des Veranstaltungsablaufes in Abweichung von der Leistungsbeschreibung zu verändern.
3.3. Soweit die Agentur Verträge zur Durchführung einer Veranstaltung mit Dritten schließt, erfolgt ein solcher Vertragsabschluss im Namen und mit Vollmacht des Kunden. Dies betrifft insbesondere die Anmietung von Räumen, den Abschluss von Verträgen im Gastronomiebereich, sowie den Abschluss von Verträgen mit Künstlern & Co.

4. Event-Leistung und Honorar
4.1. Wenn nicht anders vereinbart ist, entsteht der Entgeltanspruch der Agentur für jede einzelne Leistung, sobald diese erbracht wurde.
4.2. Die Agentur ist berechtigt, zur Deckung ihres Aufwandes Vorschüsse in Höhe von bis zu 70 % zu verlangen.
4.3. Kostenvoranschläge der Agentur sind unverbindlich.

5. Präsentation
Erhält die Agentur nach der Teilnahme an einer Präsentation keinen Auftrag, so verbleiben alle Leistungen der Agentur, insbesondere deren Inhalt im Eigentum der Agentur. Der Kunde ist nicht berechtigt, diese - in welcher Form auch immer - weiter zu nutzen.

6. Eigentumsrecht und Urheberschutz
6.1. Alle Leistungen der Agentur (z.B. Ideen, Konzepte für Veranstaltungen etc.) auch einzelne Teile daraus, bleiben im Eigentum der Agentur. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars nur das Recht der Nutzung zum vereinbarten Zweck. Ohne gegenteilige Vereinbarung mit der Agentur darf der Kunde die Leistungen der Agentur nur selbst und nur für die Dauer des Vertrages nutzen.
6.2. Änderungen von Leistungen der Agentur durch den Kunden sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Agentur und - soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind - des Urhebers zulässig.
6.3. Für die Nutzung von Leistungen der Agentur, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist - unabhängig davon, ob diese Leistung urheberechtlich geschützt ist - die Zustimmung der Agentur erforderlich. Dafür steht der Agentur und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

7. Kündigung
7.1. Der Kunde ist berechtigt, das Vertragsverhältnis mit der Agentur jederzeit zu kündigen. Die vorzeitige Aufhebung des Vertragsverhältnisses verpflichtet den Kunden jedoch zur Zahlung der vereinbarten Honorare bzw. schon erbrachter Vorleistungen nach folgender Staffelung:
- bis zu 8 Monaten vor dem Veranstaltungstermin = 25 % des vereinbarten Honorars
- bis zu 5 Monaten vor dem Veranstaltungstermin = 50 % des vereinbarten Honorars
- ab 4 Monate vor dem Veranstaltungstermin = 100 % des vereinbarten Honorars.
7.2. Der Grund zur außerordentlichen Kündigung für beide Vertragsparteien bleibt hiervon unberührt. Dieses Recht steht der Agentur insbesondere dann zu, wenn das vereinbarte Honorar durch den Kunden nicht zum Fälligkeitszeitpunkt gezahlt wird.
7.3. Ferner, wenn trotz Aufforderung Budgetleistungen im Rahmen der vertraglichen Abrede nicht gezahlt werden.

8. Haftung
8.1. Die Agentur verpflichtet sich zur gewissenhaften Vorbereitung und sorgfältigen Auswahl und überwachung der Leistungsträger nach den Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Kaufmanns.
8.2. Die Haftung von der Agentur richtet sich ausschließlich nach den schriftlichen Vereinbarungen der Parteien. Alle hierin nicht ausdrücklich zugestandenen Ansprüche - auch Schadenersatzansprüche, gleich aus welchem Rechtsgrund - sind ausgeschlossen, es sei denn, sie beruhen auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung durch die Agentur, durch einen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
8.3. Darüber hinaus vereinbaren die Vertragsparteien, dass ein Schadenersatzanspruch gegen die Agentur der Höhe nach, gleich aus welchem Rechtsgrunde, auf das vereinbarte Honorar beschränkt ist.
8.4. Soweit der Agentur im Zusammenhang mit der Vertragsabwicklung Schadenersatzansprüche gegen Dritte zustehen, tritt die Agentur derartige Ersatzansprüche auch an den Kunden ab, sofern dieser die Abtretung derartiger künftiger Ansprüche annimmt. In einem solchen Fall stehen dem Kunden gegen die Agentur keine weiteren Ansprüche zu. Der Kunde ist berechtigt, derartige Ansprüche auf eigene Kosten durchzusetzen.
8.5. Der Kunde (Veranstalter) verpflichtet sich, für die Veranstaltung eine Veranstalterhaftpflicht abzuschließen.

9. Zahlung
9.1. Rechnungen der Agentur sind sofort nach Rechnungseingang ohne Abzug fällig. Bei verspäteter Zahlung gelten Verzugszinsen in der Höhe von 8 Prozentpunkten. über dem Basiszinssatz als vereinbart.
9.2. Der Kunde darf nur mit unbestrittenen Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen.

10. Gewährleistung und Schadenersatz
10.1. Der Kunde hat Reklamationen unverzüglich [innerhalb von drei Werktagen nach Leistung durch die Agentur] schriftlich geltend zu machen und zu begründen. Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Reklamationen steht dem Kunden das Recht auf Schadenersatz zu. Die Vertragsparteien vereinbaren, dass ein Schadenersatzanspruch gegen die Agentur der Höhe nach, gleich aus welchem Rechtsgrunde, auf das vereinbarte Honorar beschränkt ist.
10.2. Schadenersatzansprüche des Kunden, insbesondere wegen Unmöglichkeit der Leistung, positiver Forderungsverletzung, Verschuldens bei Vertragsabschluss, mangelhafter oder unvollständiger Leistung oder wegen unerlaubter Handlungen sind ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Agentur beruhen.

11. Anzuwendendes Recht
Auf die Rechtsbeziehungen zwischen Kunden und Agentur und auf die Frage eines gültig zustande gekommenen Vertrages sowie seiner Vor- und Nachwirkungen ist ausschließlich deutsches Recht anzuwenden.

12. Gerichtsstand
Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar und unmittelbar zwischen der Agentur und dem Kunden ergebenden Streitigkeiten wird Düsseldorf vereinbart.

13. Nebenabreden / Schriftform
13.1. Die Vertragsparteien vereinbaren strenge Vertraulichkeit über alle sich aus dem Geschäftsverkehr ergebenen Kenntnisse gegenüber Dritten, auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
13.2. Sollte eine oder mehrere in diesem Vertrag getroffene Vereinbarung rechtlich unwirksam sein, so wird davon die Wirksamkeit der anderen Bestimmungen im Übrigen nicht berührt.
13.3. Ansprüche und sonstige Ansprüche aus diesem Vertrag können von dem Kunden nur unter vorheriger schriftlicher Zustimmung von der Agentur abgetreten werden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Vertragsabwicklung Daten gespeichert werden.

Stand Oktober 2007

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